Der Ausbildungstag in Roetgen

Eine eher ungewöhnliche aber dennoch willkommene Aufgabe kam am 07.03.2017 auf mich zu.
Nämlich der Ausbildungstag in Roetgen.

Dabei handelt es sich um eine Messe für Ausbildungsberufe. Insgesamt waren 54 Unternehmen verschiedenster Branchen vor Ort. Die Auswahlpallete erstreckte sich vom Bäcker bis hin zum Beamten im Zolldienst. Ich durfte mit den 2 Hauptverantwortlichen für den Jugendmarkt, Sabine Berners und Sarah Schmitz, die Raiffeisenbank eG Simmerath vertreten.

Zu verschiedenen Zeiten kamen verschiedene Schulen in unterschiedlichster Schulform zur Messe. Neben den Gruppen die diesen Tag als Schulausflug empfinden und allerhöchstens an die Stände gehen wo man auch ohne realer Neugierde etwas kostenlos kriegt waren auch zahlreich Schülerinnen und Schüler anwesend die sich für eine Ausbildung als Bankkaufmann interessierten.

Dabei informierte ich mich über die Vorstellungen der Interessierten. Viel sitzen, viel laufen, viel Papier, viel mit Kunden, viel am Schreibtisch, viel in Bewegung, … . Die Vorstellungen gingen erstaunlich weit auseinander, lagen dennoch gar nicht so verkehrt.

Der Ausbildungsablauf wurde in 3 Bereichen näher erklärt. Bankpraxis, Berufsschule und Seminare.
Dazu natürliche allgemeine Informationen wie Vorrausetzungen, Ausbildungsdauer und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Da vielen der Beruf in der Bank ganz fremd war, waren diese Informationen viel zu verarbeiten. Allerdings wurden auch speziellere Fragen gestellt, wie z.B. was uns von anderen Banken unterscheidet.
Hierbei wurde der Hinweis auf unser familiäres Unternehmen, bei dem sich die Möglichkeiten ergibt, einmal in jeder Abteilung gelernt zu haben um somit in allen Bereichen des Bankkaufmannes/der Bankkauffrau ausgebildet zu werden, positiv empfangen. Dadurch erhaltene Einblicke ermöglichen es einem den Beruf besser zu verstehen. Eindrücke der verschiedenen Abteilungen, im Hinblick auf die eigene Unternehmensposition in der Zukunft, spielen dabei einen großen Faktor.
Hinweise, wie z.B. die Rechtsform der Genossenschaft wurden aufgeführt aber nur in den Grundzügen erläutert. Besonders die regionale Verankerung. Gerade für Auszubildende scheint es wichtig, dass die Ausbildung möglichst nicht zu weit weg stattfindet.

Es war spannend, nicht auf Seiten der Schüler zu stehen, sondern hinter der Theke in berufsweisender Funktion. Strukturen einer solchen Messe sind deutlicher zu erkennen und auch die Wichtigkeit einem Schüler einen vernünftigen Rat für die Zukunft mitzugeben spielen eine deutlich wichtige Rolle.
Auch wenn es manchen Schülern nicht bewusst ist, sind solche Beruforientierungsmessen eine optimale Möglichkeit sich mit ersten Schritten auf den Berufswunsch zu zubewegen.

Euer Lehrjahr 2016
Nikolas